Die Anti-Pegida-Demo in Kiel, zu der unter Berufung auf den Gedenktag der Ausschwitz-Befreiung am 27. Januar ein breites Bündnis – „Das ist unsere Stadt – die Kiel Region ist weltoffen“ – aufgerufen hatte, endete auf dem Rathausplatz. Da standen die letzten Demonstranten noch auf dem hunderte Meter entfernten Sophienblatt. Auf dem traditionsreichen Wilhelmsplatz, der schon eine wichtige Rolle in der Novemberrevolution 1918 gespielt hatte, waren Tausende losmarschiert. Sie wollten ein Zeichen gegen den Rassismus und Faschismus setzen, den die Pegida gesellschaftsfähig machen will.
Regional
PEGIDA und Co. – woher – wohin?
Wie aus den Nichts scheinen PEGIDA und Co. entstanden und zu einer „Massenbewegung“ geworden zu sein. Die Medien sind „erstaunt“ und suchen „Erklärungen“. Um „Unzufriedene“, um „bürgerlichen Protest“, um „Angst vor dem Abstieg“ soll es sich handeln.
Bamberg, Pressemitteilung: „Bundeswehr raus aus der Graf-Stauffenberg-Wirtschaftsschule“
Wie bereits im letzten und vorletzten Jahr wird ein sogenannter Jugendoffizier am 29. 01. 2015 in der Graf-Stauffenberg-Schule im Rahmen eines „Berufswahlseminars“ einen Vortrag halten, um Jugendliche über „Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten“ zu „informieren“. Deshalb beziehen die Linksjugend [’solid] Bamberg, SDAJ Bamberg, der REBELL Bamberg, die VVN-BdA Jugendgruppe Bamberg sowie die Zeitung „Arbeit-Zukunft“ Stellung.
Kommt zu unserer Kundgebung vor der Graf-Stauffenberg-Schule am 29. Januar, ab 17 Uhr!
Stuttgart: Erfolgreicher Lesertreff zu PEGIDA, STUPIDA und Co.
Rund 10 Freundinnen und Freunde von „Arbeit Zukunft“ kamen zum Lesertreff am Freitagabend, 23.1.15, in Stuttgart.
Korrespondenz, 21.01. / Solikundgebung für Nils Holger Böttger, Enercon-Betriebsrat
Vorbemerkung der Redaktion: Am 21.1.15 fand ein Arbeitsgerichtsprozess in Magdeburg wegen der Entlassung von Nils Holger Böttger, Enercon-Betriebsrat statt. Ein Leser und Teilnehmer berichtet.
Stuttgart: Lesertreff „Arbeit Zukunft“
Sie nennen sich „STUGIDA“ und wollen gegen Flüchtlinge Front machen und hetzen. Darüber diskutieren wir am Freitag, dem 23.1.15 um 19 Uhr
Magdeburg, 19.01.15: Peinliche Niederlage für MAGIDA
Für den 19. Januar hat der Magdeburger Ableger von PEGIDA – genannt Magdeburg Gegen die Islamisierung des Abendlandes – zum ersten „Spaziergang“ aufgerufen. Daraufhin mobilisierten verschiedene Bündnisse und Kräfte zu Gegenkundgebungen und -aktionen, darunter Magdeburg Nazifrei, blockmd und das „Bündnis gegen Rechts“ (BgR).
Der MAGIDA-Aufmarsch sollte am Marktplatz (Alter Markt) beginnen. Gleichzeitig war auf dem Marktplatz jedoch eine Kundgebung von blockmd und BgR unter dem Motto „Magdeburg stellt sich quer“ angemeldet.
Demonstrationsverbot für Pegida? Es stinkt zum Himmel!
Das polizeiliche Demonstrationsverbot für Pegida stinkt zum Himmel!
Zum Stand im PCB-Envio-Skandal in Dortmund
Zumindest keine Vollbremsung…
Jämmerlich – KÖGIDA
In Köln hatten für den 5.1.15 PEGIDA-Anhänger ebenfalls zu einer rassistischen Kundgebung aufgerufen – unter dem Namen KÖGIDA. Sie hatten wohl gehofft, wie in Dresden Massen mobilisieren zu können. Aber es kam nur ein kleines Häuflein von knapp 300 zusammen, die allerdings massiven Polizeischutz genossen. Antifaschisten und Demokraten, die den Aufmarsch blockieren wollten, wurden mit dem Polizeiknüppel auseinander getrieben. Ein Polizeisprecher erklärte gegenüber dem WDR stolz: „Wir haben die Blockade im Keim erstickt.“ Prima! Da hat dieser Staat wieder einmal gezeigt, wo er real steht